Serie ASIEN_31 | Tiefdruck

Technik: Strichätzung, Kaltnadel, Dremel | 31 Druckplatten |
Druckplattenformat variiert zwischen 56 x 12 cm und  60 x 14 cm | 2011
1. Auflage 10 | Papierformat 80 x 31 cm | Tiefdruck Hahnemühle Büttenpapier 300g | Druckerei A14 – Daniela Lorenzi, Mailand | 2012

 

 

Zivilisation - Ola Eibl

Wasserfall I - Ola Eibl

ohne Titel II - Ola Eibl

Hirsche - Ola Eibl

La Ola - Ola Eibl

Wasserfall II - Ola Eibl

Vögel - Ola Eibl

Trockenheit - Ola Eibl

Meer - Ola Eibl

Reviere III - Ola Eibl

Reviere I - Ola Eibl

Reviere II - Ola Eibl

ohne Titel I - Ola Eibl

Reviere VI - Ola Eibl

Niederschlag - Ola Eibl

Microorganismus - Ola Eibl

Information - Ola Eibl

Kommunikation - Ola Eibl

Gebirge II - Ola Eibl

Gebirge I - Ola Eibl

Fragment I - Ola Eibl

Bambus - Ola Eibl

Flora und Fauna - Ola Eibl

Flora II - Ola Eibl

 

Fauna - Ola Eibl

Flora - Ola Eibl

Fauna II - Ola Eibl

Mann und das Meer - Ola Eibl

das Dorf am Berg - Ola Eibl

CO2 - Ola Eibl

Biotop - Ola Eibl

 

 

ASIEN_31 | Anke Vetter, 2013
Die Ausstellung ASIEN_31 zeigt eine Reihe aus 31 hochformatigen Radierungen, die sowohl in ihrer formalen als auch inhaltlichen Ästhetik an asiatische Tuschezeichnungen und Holzschnitte erinnern. Die Natur und die in ihr beheimateten Lebewesen bilden den Mittelpunkt der gegenständlich-abstrakten Kompositionen. Stilisierte Berglandschaften, filigrane Blätterarrangements und Wasserfälle wechseln sich mit rhythmisch angeordneten Linienscharen und fließenden Linienkompositionen ab: eine Einladung zur Assoziation und Kontemplation. Die Motive korrespondieren mit dem ungewöhnlich präsenten und lebendigen Rand der Druckgrafik: „Dieser“, so die Künstlerin, „spielt eine gleichwertige Rolle wie das Motiv selbst und verstärkt den Eindruck der gegenwärtigen, mächtigen Natur“. Für die Auseinandersetzung mit Tier-Mensch-Natur hat Ola Eibl weder spezifische Orte aufgesucht noch Fotos als Vorlagen benutzt. Ihre Vorgehensweise ist intuitiv, ihre Linienfließen unmittelbar auf die Druckplatte.
Eibls Druckplatten bestehen nicht wie gewöhnlich aus Metall, sondern aus Acrylglas. Dieses Material ermöglicht durch tiefere Schnitte kräftigere Linien, die zu Flächen zusammenlaufen können. Diese kräftigen Linien ähneln denen eines Holzschnitts. Warum sie lieber zum Acryl greift und nicht zum Metall begründet die Künstlerin so: „Ersten sind die Acrylplatten nicht so kalt, zweitens kann ich unmittelbar meinen Gemütszustand zur Platte bringen, drittens recycle ich hier altes Plastik, das sonst niemand mehr haben wollte.“Seit 2005 experimentiert die Künstlerin mit diesem Medium: „Ätzen oder Aquatinta ist auch auf Acrylglas möglich. Ich musste nur lang genug alles Mögliche ausprobieren.“ Die Formate der 31 Platten variieren zwischen 56 x 12 cm und 60 x 14 cm. Die erste Auflage der Radierungen erfolgte 2012 zu jeweils 10 Stück. Die Auflage wurde in der DruckwerkstattA14 – Daniela Lorenzi in Milano umgesetzt.

 

zurück | nach oben